Bräuche
Silvester – so feiert Meran den Jahreswechsel
Den Jahresausklang in Meran feiern…
Die berühmte Kurstadt Meran verwandelt sich am Silvesterabend zu einer lebendigen und bunten Partylocation, die jung und alt gleichermaßen begeistert.
Für die Kinder beginnt die Feier des Jahreswechsels bereits ab 11:00 Uhr auf dem Christkindlmarkt. Hier sorgen das Zirkusäffchen Bobby und der Clown Trakel für Spass. Die jüngsten können sich auch selbst als Zauberer oder Artist beim Kinderzirkus versuchen.
Beim Silvester in Meran ist vor allem Musik ein großes Thema.
Auf den bekannten Plätzen: Sandplatz, Thermenplatz und Theaterplatz gastieren verschiedene Musikgruppen, die jeden Geschmack zufriedenstellen.
Hier spielen zum Beispiel die 4 jungen Meraner Musiker “The Repeatles”, die es geschafft haben die Beatles perfekt zu imitieren. Sie sind bereits in vielen TV Shows, so z. B. “Italia`s got talent” zu sehen gewesen.
Die Partypeople treffen sich auf dem Theaterplatz, wo DJ Goofy und zu späterer Stunde DJ Ale Zaccaria die Jungen und Junggebliebenen zum Abtanzen in das Neue Jahr einladen.
Viele Restaurants und Gasthöfe veranstalten exzellente Silvesterabende mit Gourmetmenüs und natürlich Champagner um Mitternacht.
Nicht zu vergessen, das große Silvesterfeuerwerk in Meran, das pünktlich um Mitternacht startet. Der nächtliche Himmel glitzert in allen Farben und auf den Plätzen und Straßen wird bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert.
Silvester in Meran ist eine Reise wert!
Adventsstimmung und weihnachtlicher Zauber…
Advent in Südtirol…
Sobald sich der Dezember und damit die kuschelige Winterszeit nähert, verwandelt sich Südtirol in ein malerisches Wintermärchen. Im ganzen Land werden schöne Weihnachtsmärkte und ähnliche Veranstaltungen organisiert. Die wichtigsten und größten Weihnachtsmärkte finden in den Städten Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Sterzing statt. Hier warten Weihnachtszauber und köstliche Heißgetränke neben Handwerkskunst und interessanten Geschenksideen auf den Besucher.
Der Meraner Advent beginnt in diesem Jahr am 25. November 2011, dabei kann man sich auf verschiedenste Produkte und Geschenksideen auf der Meraner Kurpromenade freuen. Im Jahr 2011/2012 steht der schöne Weihnachtsmarkt in der Kurstadt unter dem Motto „Genuss & Erholung“.
Weiters ist der berühmte Christkindlmarkt in der Landeshauptstadt Bozen einen Besuch wert. In Bozen stellen rund 80 Aussteller unter dem Motto „Begegnung zwischen Nord und Süd“ allerlei Handwerkskunst aus Holz, Keramik, Glas und anderem aus. Weiters kann man sich natürlich auf Spezialitäten und herrlich geschmückte Holzhütten freuen. Der Waltherplatz und der beliebte Palais Campofranco verwandeln sich in ein wahres Wintermärchen.
Weihnachtszauber in ganz Südtirol…
Auch in der einstigen Bischofsstadt Brixen erwartet die Besucher ein herrlicher Weihnachtsmarkt Südtirol zu Füßen des imposanten Doms, hier werden Geschenksideen und spannende Kutschenfahrten in einer einzigartigen Atmosphäre angeboten. Die Weihnachtsmärkte in Bruneck und Sterzing bieten ebenfalls ein herrliches Erlebnis für Groß und Klein. Aber nicht nur große Weihnachtsmärkte Südtirol bescheren besinnliche Momente, in den Fraktionen und Dörfern im ganzen Land werden auch kleine Märkte und ähnliche Veranstaltungen organisiert. Beispielsweise im Vinschgau, hier warten der schöne Glurnser Advent von 08. bis 11. Dezember oder der höchstgelegene Weihnachtsmarkt der Alpen im Martelltal auf über 2000 m Höhe.
Am 05. Dezember 2011 findet außerdem der beliebte Nikolausumzug in Latsch statt. Hier treibt der Latscher Tuifl sein Unwesen, dabei wird der Brauch des Tuifltages aufrecht erhalten. Ab 14 Uhr treiben die Krampusse im Dorfzentrum ihr Unwesen und man kann sich an Glühwein und anderen Heißgetränken die Hände wärmen. Ab 16.30 Uhr wird in der Nikolauskirche von Latsch die Legende des heiligen Nikolaus vorgetragen. Um 17 Uhr startet schließlich der spannende Umzug mit Nikolaus, Engeln, Krampussen und vielen anderen mehr. Die Weihnachtszeit wird in Südtirol mit verschiedensten Veranstaltungen für die ganze Familie gefeiert, eingebettet in eine prächtige Winterwelt…
Weihnachten in den Bergen
Weihnachtsmarkt auf der Enzianalm im Martelltal
Der wohl höchstgelegene Weihnachtsmarkt der Alpen befindet sich im Nationalpark Stilfserjoch im sogenannten Martelltal. In einer einzigartigen winterlichen Naturkulisse liegt die Enzianalm auf 2061m. Sie beherbergt jedes Jahr zur Weihnachtszeit, diesen wunderschönen Brauch.
Bei traditionellen Klängen von Laute und Zither, können die Besucher die bunt geschmückten Stände mit all Ihren Besonderheiten bewundern. Hier werden neben bäuerlichen Produkten, selbstgebackene Weihnachtskekse, Apfel Glühmix und Glühwein aus Südtiroler Qualitätsprodukten angeboten.
Es wird einem warm ums Herz, wenn man die vielen Kerzen und die leuchtenden Kinderaugen sieht. Auf dem Weihnachtsmarkt finden Sie auch zahlreiche Geschenksideen aus bäuerlichem Handwerk.
Heuer findet der höchstgelegen Weihnachtsmarkt der Alpen auf der Enzianalm im Martelltal von 07. – 11. Dezember statt.
Der Martinitag
Der Martinitag und seine Bedeutung
Der 11. November ist Martins- oder Martinitag und Gedenktag des heiligen Bischofs Martin von Tours, welcher am 11.11. beerdigt wurde. Dem heiligen Martin von Tours ist auch die Kapelle in St. Martin im Kofel oberhalb von Latsch geweiht. Der Legende nach soll der im Jahre 316 geborene und einstige Soldat Martin von Tours, seinen Mantel am Stadttor von Amiens mit einem Bettler geteilt haben. Einige Zeit später beendete er seinen Militärdienst, ließ sich taufen und wurde Missionar. 371 wurde er als Schüler von Hilarius von Poitiers zum Bischof gewählt. Für die evangelischen Christen hat der 11. November gleichzeitig eine wichtige Bedeutung als Tauf- und Namenstag von Reformator Martin Luther. Martin Luther wird aber bereits am 31. Oktober (Reformationstag) gedacht. Der Martinitag ist in ganz Mitteleuropa bekannt und von zahlreichen Bräuchen geprägt.
Der Martiniumzug am 11. November
In vielen deutschsprachigen Gebieten ist der Martiniumzug oder Sankt Martins Umzug am 11. November üblich. An diesem Abend ziehen Kinder mit selbstgebastelten Laternen durch die Straßen, singen Martinilieder und gedenken so Martin von Tours. Begleitet werden sie oft von Reitern, die als römische Soldaten verkleidet sind und die Schenkung des Mantels an den Bettler nachstellen.
Die Martinigans
Weit verbreitet ist auch das traditionelle Martinigansessen, oder auch Martiniganslessen wie es in Östereich und Südtirol genannt wird. Seinen Ursprung findet das Martinigansessen unter anderem einer Legende nach im Leben des Martin von Tours. Auf Drängen des Volkes hin, doch gegen seinen Willen, sollte er zum Bischof geweiht werden, daher versteckte er sich in einem Gänsestall. Die Gänse schnatterten jedoch so laut, dass er gleich entdeckt wurde und zum Bischof geweiht werden konnte. Wahrscheinlicher jedoch ist der Umstand, dass damals eine Lehnspflicht auf den Martinitag fiel: der Martinsschoß. Dieser bestand oft aus einer Gans und wurde dann an diesem Abend, also dem Martinitag, festlich verspeist. Das Martiniganslessen mit einem Glas Wein aus dem Vinschgau gehört wie auch das Törggelen zu den beliebtesten Südtiroler Traditionen!





