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Kartoffelkrapfen mit Löwenzahn
Kochen mit Löwenzahn
Wolkenloser Himmel und herrliche Temperaturen bereiten uns bereits jetzt angenehme frühlingshafte Tage. Nicht mehr lange und auf den Wiesen und Almen blühen wieder Blumen, Alpenrosen und Edelweiß in den schönsten Farben. Der uns allbekannte Löwenzahn beginnt bereits Ende Februar zu sprießen.
Löwenzahn als Heilmittel
Löwenzahn ist jedoch viel mehr als Unkraut, er wird bereits seit Jahren als Heilmittel verwendet. Ihm wurde eine positive Wirkung zur Kurierung von Gallenleiden, Lebererkrankungen und Beschwerden der Haut nachgewiesen. Als Tee getrunken regt er den Stoffwechsel an und schwemmt Giftstoffe aus dem Körper. Doch Löwenzahn ist nicht nur gesund, er schmeckt auch sehr gut, hier ein Rezeptvorschlag für die Zubereitung von Löwenzahn von unserem Chefkoch Benjamin Schuen!
Kartoffelkrapfen mit Löwenzahn und geräucherter Ricotta gefüllt auf Junglauch
Das Edelweiß – Königin der Alpenblumen
Das Edelweiß ist wie das Enzian und der Steinbock ein Symbol der Alpen und erfreut von Juni bis September die Herzen vieler Wanderer auf Höhen von 1.800 bis 3.000 Metern.
Die Blüte des Edelweiß
Das Edelweiß der Alpen gehört zur Familie der Korblütler und zu der Gattung der Leontopodum. Die zu den ausdauernden Krautpflanzen gehörende Alpenblume erreicht eine Höhe von 5 bis 20 cm und ist wollig-weißfilzig. Die weiße Farbe entsteht durch die vielen Luftbläschen, die zwischen den Haaren der Hochblätter, welche die Blüten umschließen, das einfallende Licht reflektieren. Das Edelweiß verfügt also über eine Scheinblüte, welche als Signal für Honig suchende Insekten, als Verdauungsschutz dient und vor Wärmeverlust schützt. 5-15 der weißen Hochblätter formen einen Stern und umgeben die eigentliche Blüte, diese besteht aus vielen Hunderten Blüten, die als Blütenkörbe inmitten des Sterns sitzen. Zu den Bestäubern zählen vor allem Fliegen, Falter und Käfer. Die Scheinblüte bleibt bis in den Winter hinein erhalten. Wohl fühlt sich die Königin der Alpenblumen auf Kalksteinwiesen, weniger auf normalen Almwiesen. Ursprünglich stammt das Edelweiß aus den Hochsteppen Zentralasiens und steht schon seit langem unter Naturschutz
Das Edelweiß ist neben der Alpenrose, dem Laaser Marmor und den Vinschger Marillen, auch ein Inhaltsstoff der biozertifizierten Kosmetiklinie BERG, welche exklusiv für die Dolce Vita Hotels kreiiert wurde.
Rosenbowle zum Valentinstag
Heute am 14. Februar, dem Valentinstag und Tag der Verliebten, werden weltweit Millionen von wunderschönen duftenden Rosen verschenkt. Überraschen Sie aber Ihre Liebsten doch mal mit etwas Besonderem zu diesem romantischem Tag, anstatt immer nur Prosecco oder Sekt empfehlen wir eine prickelnde Rosenbowle!
Zutaten:
- 3 intensiv duftende Roseblüten
- 4 cl Holundersirup
- ½ Flasche Roséwein
- ½ Flasche Prosecco oder Sekt
- Eiswürfel mit Erdbeerstücken oder gefrorene Erdbeeren
Die Zubereitung der Rosenbowle:
Die Blätter von zwei Rosenblüten abzupfen und in den Roséwein geben, den Holundersirup hinzufügen und einige Stunden ziehen lassen (je länger die Rosenblätter im Wein liegen, umso intensiver schmeckt die Rosenbowle nach Rosen), nach der gewünschten Zeit die Rosenblätter abseihen und den Rosenwein in Gläser oder Bowleschalen füllen, kurz vor dem Servieren mit dem eiskalten Prosecco oder Sekt aufgießen und die Eiswürfel hinzufügen. Die restlichen Rosenblätter der dritten Blüte zur Dekoration in die Rosenbowle streuen!
Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und schöne kostbare Momente zu Zweit!
Die Vorburg Untermontani
Die Ruine Untermontani am Eingang des Martelltals
Untermontani liegt etwa 30 Meter unterhalb der Burg Obermontani im Ort Morter, welcher zu Gemeinde Latsch gehört. Die Ruine liegt auf einen langgezogenen Felsen, der sich zungenförmig vom Martelltal aus Richtung Etschtalerstreckt.
Die Geschichte von Untermontani
Es geht nirgends hervor, wann genau Untermontani erbaut wurde, jedoch wird vermutet, dass diese als Vorburg von Obermontani galt und somit ebenso gegen Mitte bis Ende des 13 Jhr. fertig gestellt wurde. Als Vorburg wurde jene Anlage bezeichnet, die nötig war um die Burgbewohner zu versorgen. Bauherren waren die Herren von Montalban, ein welfisches Adelsgeschlecht welches zu den Dienstmannen der Grafen von Tirol zählte. 1355 wurde die Burg an Heinrich von Annenberg verkauft, der den damals noch freistehenden Turm ausbauen ließ. Untermontani wechselte mehrfach die Besitzer, bis sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Grafen von Mohr als Eigentümer rühmen durften. Im Laufe der Zeit verlor die Burg an Bedeutung und der Verfall konnte nicht aufgehalten werden. Die Plima, ein Bach welcher vom Martelltal Richtung Etsch fließt, unterspülte im 19. Jhr. die gesamte Böschung, darauf hin stürzten Teile des Palas und die Ringmauer ein. Seit 1945 und dem teilweisen Einsturz des Bergfrieds, ist Untermontani nur mehr eine Ruine.






